PSG | Programmier-Service GmbH | Ein Unternehmen der Stiftung Pfennigparade
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Historie, Auftrag und Ziel

Die Stiftung Pfennigparade wurde 1952 von engagierten Münchner Bürgern ins Leben gerufen, um körperbehinderte Menschen zu betreuen und zu fördern. Heute lernen, wohnen und arbeiten in der Pfennigparade rund 2300 Personen.


Triebfeder für die Gründung der PSG im Jahre 1973 waren 12 ausgebildete Programmierer, die als Rollstuhlfahrer Bewohner in der Stiftung Pfennigparade waren und auf dem Arbeitsmarkt keine Anstellungsmöglichkeiten sahen. Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" entstand aus dieser Keimzelle im Laufe der Jahre ein schlagkräftiges Team von derzeit über 145 qualifizierten behinderten Mitarbeitern, die Dienstleistungen hauptsächlich im Technik- und IT-Umfeld erbringen.


Unsere Werkstatt ist eine Einrichtung zur beruflichen und sozialen Eingliederung körperbehinderter Menschen. Wir nehmen aus dem ganzen Bundesgebiet Menschen in die PSG auf, die wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können (gemäß §136 Sozialgesetzbuch IX). Wir stellen Arbeitsplätze für körperbehinderte Menschen zur Verfügung bzw. geben Gelegenheit zur Ausübung einer Tätigkeit, um die Teilnahme am Arbeitsleben und damit die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Wir fördern die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt, zum Beispiel durch Schaffung von zeitweise ausgelagerten Arbeitsplätzen. Ebenso führen wir arbeitsbegleitende Maßnahmen zur Erhaltung und Erhöhung der Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit durch.


In diesem Sinne sind wir ein wichtiges Sprungbrett, um körperbehinderten Menschen durch Berufserfahrung und Weiterqualifizierung neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist hierbei unser wichtigstes Ziel.